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Um die Identität der Erwerbslosen zu schützen, damit diese vor (weiteren) Schikanen und Repressionen geschützt sind, wurden evtl. vorkommende Namen geändert. Erfahrungen aus unserer Beratungspraxis: Von allen ALG2-Bescheiden, die uns gezeigt wurden, waren ca. 80% der Bescheide falsch. Gennerell ist festzustellen, dass die ALG2-BezieherInnen bei Fragen oder Unklarheiten auf dem Regionalzentrum MKK abgewimmelt und nicht über ihre Rechte aufgeklärt werden. Es kam auch schon öfter vor, dass Betroffene am Anfang des Monats ganz ohne Geld da standen und nicht wussten, wie sie ihre Miete bezahlen, oder gar noch etwas zu Essen kaufen können. Ganz konkret wissen wir von 3 Personen, die aufgefordert wurden umzuziehen. Uns liegen von min. zwei unterschiedlichen Betroffenen Aussagen zu, von Arbeitsvermittlern der AQA, angebotener Schwarzarbeit vor (s.u.). Die Tätigkeiten der Ein-Euro-JobberInnen, sind meist die selben Tätigkeiten, die auch regulär Beschäftigte ausüben und sind somit gesetzeswidrig, denn nicht "zusätzlich". Ein besonders anschauliches Beispiel hierfür ist, dass im Main-Kinzig-Kreis (MKK) durch die kreiseigene (gemeinnützige) Gesellschaft AQA gGmbH die Recycle- und Bauhöfe in Nidderau-Heldenbergen und Gründau-Rothenbergen betrieben werden. Hier werden Elektroaltgeräte recycelt, wobei diese Aufgabe eine gesetzlich festgeschriebene Pflichtaufgabe ist und somit, selbst wie das Einsammeln des Elektroschrotts, keine zusätzliche Arbeit darstellt. Siehe auch die Artikel der Neuen Hanauer Zeitung auf unserer Übersichtsseite speziell zu den 1-€-Jobs.
Berichte & Erfahrungen von Erwerbslosen:
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